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Berliner Choralschola
Proben sind
regelmäßig jeden Donnerstag um 19.30 Uhr in St. Marien, Bergheimer Straße
1, 14197 Berlin (Wilmersdorf / Friedenau), außer in den Schulferien. Diskographie HEINRICH RUMPHORST, geb. 1934, Studium in Berlin und Münster, 1962/63 Lehrer an der Deutschen Schule in Rom (Latein, Griechisch, Musik), anschließend am Canisius-Kolleg Berlin, von 1972 bis 2000 dort Studiendirektor. 1957-59 Leiter der Schola Gregoriana der Katholischen Studentengemeinde Berlin, seit 1965 Leiter der Berliner Choralschola. 1967 Ehrenmitglied des Coro Franco Maria Saraceni degli Universitari di Roma, 1990 Komtur des Päpstlichen Silvesterordens. 1976-1993 Lehrbeauftragter für Gregorianischen Choral an der Hochschule der Künste Berlin, 1996-2002 an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Seit 1983 Dozent bei zahlreichen internationalen Kursen. 1979-1991 Vizepräsident der Internationalen Gesellschaft für Studien des Gregorianischen Chorals (AISCGre / Sitz in Cremona), seit 1994 Vorsitzender ihrer deutschsprachigen Sektion. Seit 1985 Mitherausgeber der "Beiträge zur Gregorianik" (Regensburg). Heinrich Rumphorst als Leiter der Berliner Choralschola verabschiedet Am 21. September 2008
dirigierte Heinrich Rumphorst bei einer festlichen Messfeier in St. Marien
in Friedenau-Wilmersdorf, Berlin, zum letzten Mal "seine" Berliner Choralschola.
Seit 1965 hatte er diese Choralschola des Erzbistums Berlin geleitet.
Zelebrant des Choralamtes war Dompropst Dr. Stefan Dybowski. In seiner
Predigt unterstrich Dybowski die Bedeutung des Sich-in-den-Dienst-nehmen-Lassens,
das er, ausgehend vom Tagesevangelium vom Herrn, der Arbeiter für seinen
Weinberg anwirbt, insbesondere auf alle Mitglieder der Schola bezog. Er
unterstrich den großen Einsatz aller Sängerinnen und Sänger, die sich
zum Teil über Jahrzehnte von Gott immer wieder anwerben lassen und ihre
Fähigkeiten und Ihr Talent in den Dienst der Verkündigung stellen. Zum Abschluss der
Feierstunde zeichnete Rumphorst selbst kurz die Geschichte der Schola
nach, die aufs engste mit den jeweils neuesten Erkenntnissen der Semiologie
verbunden war, denn die Berliner Choralschola war stets Vorreiterin in
der damals revolutionären Singweise nach semiologischen Gesichtspunkten.
Sie begeisterte so in den vielen Jahren ihrer Tätigkeit im In- und Ausland
unzählige Male durch normative Interpretationen von Gesängen in Liturgie,
Konzert sowie bei Rundfunkübertragungen. Auch die Herausforderung, das
Singen nach Neumen in den damals abgeriegelten Ostteil der Stadt zu tragen,
barg oft Abenteuer in sich, die große Kreativität von Dirigent und Sängern
erforderten. Rumphorst bedankte sich zum Abschied bei allen seinen Sängerinnen
und Sängern für ihren treuen Dienst und wünschte seinem Nachfolger für
seine Arbeit mit der Berliner Choralschola alles Gute. Der aktuelle TERMINPLAN findet sich auf der eigenen Internetseite der Berliner Choralschola. |
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